Donnerstag, 16. Januar 2014

Pfeife reloaded – Peter Heinrichs Chateau Henri No. 54


Als das Paket von Peter Heinrichs kam, konnte man schon von außen am Geruch erahnen, dass sich neben den bestellten Pfeifen etwas sehr aromatisches im Paket befand.

Nach dem Öffnen entdeckten wir dann zwei Proben: No. 54 und No. 38. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe als erstes direkt am „Stoff“ geschnuppert. 

Den No. 54 unterzog ich dann einer genauen Prüfung. 



Ich hatte ihn zunächst etwas zu fest gestopft, also Pfeife nochmal ausräumen und neu anfangen.

Dann der erste Zug. Mmmmmhh, leckerstens. Süß, aromatisch-fruchtig und einem Hauch Vanille. Deutlich wahrnehmbar, aber nicht zuviel. 

Er raucht sich wunderbar und behält bei besonnenem Rauchen auch sein schönes Aroma bei, wird aber zum Schluss etwas intensiver vom Tabak.In den leicht dunklen Geschmacksnuancen machen sich Black Cavendish und Burley bemerkbar.

Das Raumaroma ist wunderbar. Ebenfalls süß-fruchtig, ohne sich aufzudrängen. Erinnert an die Tabake, die ich aus meiner Kindheit kenne und gerne gerochen habe.

Nachdem ich ihn zu Ende geraucht hatte, habe ich bei Peter Heinrich nachgeschaut. Das fruchtige ist Mirabelle.

Fazit: Er riecht gut, er schmeckt gut und auch die Umgebung mag ihn. Und ja, ich mag Aromaten.

Übrigens: Mein Mann hat zeitgleich den Orlik Golden Sliced geraucht. Beide Aromen kamen sich, was die Raumnote angeht, nicht in die Quere.

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