Freitag, 17. Januar 2014

Dunhill Nightcap


Dieser Tabak gehört in das Repertoire meines Mannes. Ich bin da doch eher der Aromaten-Typ. Aber, und das ist ja ein Hauptpunkt für diesen Blog, ich möchte Euch diesen Tabak aus meiner Sicht, der des "Mitrauchers" vorstellen.

Ja, es ist ein Latakia. Und ja, er wird drinnen geraucht.

Nach dem Öffnen zeigt sich ein schwarz-brauner Tabak mit hellen Tupfen, entströmt der Dose ein rauchiger, leicht teeriger und doch würziger Duft. Als mein Mann mir die Dose direkt nach dem Öffnen unter die Nase hielt, zuckte ich erst mal zurück, denn der Duft ist im Verhältnis zu manch anderem Tabak sehr intensiv. Und so schreckte mich der rauchig-teerige Geruch zunächst ab. 

Lässt man dem Tabak jedoch Zeit zu atmen, so verändert sich das Aroma. Es wird würzig, für mich leicht pfeffrig-scharf. Wie eine sehr dunkel gebackene Brotkruste. Das rauchig-teerige tritt in den Hintergrund. Ich rieche Pumpernickel. Und das gefiel mir sehr gut.

Der Geschmack? Ich habe ihn mal gekostet. Malzig herb,wie kräftig gebackenes Bauernbrot. Nicht schlecht, aber nicht ganz mein Geschmack.

Aber es ist ja auch nicht mein Tabak, sondern Thomas raucht ihn. Und ihm  schmeckt er ausgezeichnet. Das richtige zum Ausklang eines Tages.

Das Raumaroma? Entgegen aller Erwartung stinkt er nicht. Er ist kräftig, würzig. Ehrlicher Tabak ohne Schnörkel. Das gefällt mir sehr gut.
Fazit: Ein schöner Tabak für die Abendstunden. Nicht für jeden Tag, aber er wird seinen festen Platz in der Tabakbar meines Mannes bekommen. Und auch zukünftig darf der Dunhill Nightcap drinnen geraucht werden. Man sollte sich vom ersten Eindruck nicht abschrecken lassen, sondern dem Tabak eine Chance geben.

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