Welch teuflisches Kraut hat da den Weg zu uns gefunden!
Den ersten Kontakt zu diesem außergewöhnlichen Tabak hatte
ich über ein Youtube-Video von Ralf „Ralligruftie“. Absolut sehenswert, falls
Ihr es noch nicht kennt: Devils
Holiday by Ralligruftie.
Diesmal fungierte Thomas als Mitraucher. Aromaten sind, bis
auf wenige Ausnahmen, eher meine Kragenweite.
Gehört und gelesen hatte ich über diesen Tabak schon viel. Als
ich nun letzten Sonntag an meinem ersten Pfeifentreffen teilnahm, hatte ich das
Glück, eine großzügige Probe mitnehmen zu dürfen.
Der Duft allein, wenn man die Dose öffnet, ist
unbeschreiblich gut. Frisch, fruchtig, süß-aromatisch. Erinnerungen an einen
Beeren-Früchtetee kommen hoch. Der Tabakgeruch selbst bleibt dezent im
Hintergrund. Ob Devils Holiday auch so toll schmeckt?
Eigentlich wollte ich an dem Tag keine Pfeife mehr rauchen, aber des Teufels Versuchung war zu groß. Also Pfeife geholt und los ging‘s.
Das auch der Teufel in seinem Urlaub keinen Stress mag, ist
an diesem Tabak deutlich zu spüren. Er lässt sich gut stopfen, ohne Probleme
entzünden und brennt gleichmäßig und kühl ab. Schon beim Entzünden entfaltet
sich eine wahre Geruchsexplosion. Der Duft von Waldbeeren kitzelt in der Nase,
unterstützt durch die Süße des Virginia, der sich jedoch im Hintergrund hält.
Und der Geschmack? Lecker! Einfach nur lecker! Hier tritt
der Virginia stärker in den Vordergrund, verbindet sich mit dem fruchtigen Aroma
zu einer harmonischen Geschmackskomposition. Und wieder die Erinnerung an einen
Früchtetee, eine fruchtige Beerengrütze. Dieses Geschmackserlebnis hält bis
fast zum Ende der Pfeife vor. Zum Ende hin wird der Tabakgeschmack deutlicher.
Wie war denn der Geruch für Thomas? Sehr lecker, äußerst
angenehm. Gerne wieder.
Alles was zum Schluss vom Devils Holiday bleibt, ist ein
Rest feiner hellgrauer Asche. Und ein teuflisch guter Duft im Raum.
Da merkt man halt doch, dass der Teufel einst ein Engel war.
Himmlisch!
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