Donnerstag, 23. Januar 2014

DTM: Devils Holiday


Welch teuflisches Kraut hat da den Weg zu uns gefunden!

Den ersten Kontakt zu diesem außergewöhnlichen Tabak hatte ich über ein Youtube-Video von Ralf „Ralligruftie“. Absolut sehenswert, falls Ihr es noch nicht kennt: Devils Holiday by Ralligruftie.

Diesmal fungierte Thomas als Mitraucher. Aromaten sind, bis auf wenige Ausnahmen, eher meine Kragenweite. 

Gehört und gelesen hatte ich über diesen Tabak schon viel. Als ich nun letzten Sonntag an meinem ersten Pfeifentreffen teilnahm, hatte ich das Glück, eine großzügige Probe mitnehmen zu dürfen.

Der Duft allein, wenn man die Dose öffnet, ist unbeschreiblich gut. Frisch, fruchtig, süß-aromatisch. Erinnerungen an einen Beeren-Früchtetee kommen hoch. Der Tabakgeruch selbst bleibt dezent im Hintergrund. Ob Devils Holiday auch so toll schmeckt?

Eigentlich wollte ich an dem Tag keine Pfeife mehr rauchen, aber des Teufels Versuchung war zu groß. Also Pfeife geholt und los ging‘s. 

Das auch der Teufel in seinem Urlaub keinen Stress mag, ist an diesem Tabak deutlich zu spüren. Er lässt sich gut stopfen, ohne Probleme entzünden und brennt gleichmäßig und kühl ab. Schon beim Entzünden entfaltet sich eine wahre Geruchsexplosion. Der Duft von Waldbeeren kitzelt in der Nase, unterstützt durch die Süße des Virginia, der sich jedoch im Hintergrund hält.

Und der Geschmack? Lecker! Einfach nur lecker! Hier tritt der Virginia stärker in den Vordergrund, verbindet sich mit dem fruchtigen Aroma zu einer harmonischen Geschmackskomposition. Und wieder die Erinnerung an einen Früchtetee, eine fruchtige Beerengrütze. Dieses Geschmackserlebnis hält bis fast zum Ende der Pfeife vor. Zum Ende hin wird der Tabakgeschmack deutlicher. 

Wie war denn der Geruch für Thomas? Sehr lecker, äußerst angenehm. Gerne wieder.

Alles was zum Schluss vom Devils Holiday bleibt, ist ein Rest feiner hellgrauer Asche. Und ein teuflisch guter Duft im Raum.

Da merkt man halt doch, dass der Teufel einst ein Engel war. Himmlisch!

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