Montag, 24. Februar 2014

Kürzlich geraucht: MacBaren Navy Flake


Zugegeben, über dieses Rauchwerk gibt es schon das eine oder andere Review. Nichts destotrotz möchte ich Euch meine Erfahrung damit nicht vorenthalten. Jetzt wird sicher der einer oder andere sich wundern, denn bisher gehörte ich primär zur Aromaten-Liga. Aber man ist ja nie zu eingefahren genug, um seinen Horizont zu erweitern.

Also, hier mein Eindruck:  



Eigentlich würde diese Aussage schon reichen. 

Da der Navy Flake aber einer meiner ersten Flakes war, wird es etwas ausführlicher.

Das Tabakaroma nach Öffnen der Dose ist süß, nach Honig und Trockenfrüchten. Sehr vielversprechend. 

Die erste Flake-Scheibe heraus geholt und dann kam die Kardinalfrage: als Flake rauchen oder aufrubbeln?

Ich habe es dann mit der Knick- und Falt-Methode von Ralf versucht, was hervorragend geklappt hat. 1 ½ Scheiben konnte in die Pfeife eingebracht werden. Dann ging es los.

Tabak entzündet – einmal ausgehen lassen – glätten – neu entzünden – und dann?

Nur noch genießen.

Das Aroma beim Rauchen ist herrlich.  Die kräftige Note wird durch die Süße des Virginia und das nussige des Burley sehr schön abgerundet.  Zwischendurch musste ich noch ein paar Mal nachzünden, aber ansonsten ließ sich der Tabak unkompliziert herunter rauchen. 

Bis zum Schluss nach knapp 2h nur noch ein Rest hellgrauer Asche mit ein paar Krümeln übrig blieb.

Und die Raumnote?  Ein herrlicher Geruch nach Honig und Tabak. Ein Duft, bei dem man fragt: "Was riecht hier so gut?"  Katerchen mochte es auch.

 

Donnerstag, 20. Februar 2014

Today is THE Day

20. Februar - International Pipe Smoker Day

Lets smoke together
right now
oh yeah
in sweet harmony


(The Beloved - In sweet Harmony)

Montag, 10. Februar 2014

DTM: Hollys Discovery

Über diesen und ähnliche Latakia-haltige Tabake hatten wir, bevor wir in seinen Genuss kamen, schon gehört.

„Riecht wie 3 Wochen alter Kaninchen-Stall“
„Shit, drying in the sun“
„Die Latakia-Bombe“
„Der ist klasse“

Die Bandbreite reichte also von „Igitt!“ bis „Leckerer geht’s nicht!“

Nun war er also da und wartete gespannt darauf, ob er seinen Weg in die Tabak-Bar machte. 

Voller Erwartung öffneten wir die Dose. Thomas roch als erster dran und fing breit an zu grinsen. „Riech du auch mal!“ Also nahm ich die Dose in die Hand.

Die Farbe ließ schon so einiges erahnen. Schwarz, nur vereinzelt helle Einsprengsel. Dann nahm auch ich eine Nase dieses viel gepriesenen Stöffchens.

Und prallte, erschlagen von dem Geruch, zurück. Das war die volle Latakia-Dröhnung. Erinnerungen an die Teerwagen aus den Kindertagen kamen zurück, an frisch geteerte Straßen im Hochsommer.

Und das sollte schmecken? Ich bezweifelte es stark.
Thomas stopfte sich also eine Pfeife und entzündete diese. Und ich wartete auf den Horror des Raumaromas. 

Doch der Horror blieb aus. Gut, der Hollys Discovery wird nie als wohlriechender Raumduft eingesetzt werden. Aber so schlimm, wie es teilweise beschrieben wurde, war es auch nicht. Es roch dumpf, ein bisschen wie Keller. Wie die Treppenhäuser aus meiner frühesten Kindheit.Also sagte ich meinem Mann, den dürfe er ruhig auch zuhause rauchen. 

Probiert habe ich ihn auch. Der Hollys Discovery ist aber geschmacklich überhaupt nicht mein Ding. Er schmeckt für mich zu harzig, rauchig und auch hier zu dumpf. 

Thomas war auch nach der ersten Pfeife noch nicht so ganz überzeugt. Der Tabak war gut, aber gute Tabake gibt es viele. War er sehr gut? 

Gestern bekam der HD seine zweite Chance. Er ist gut. Aber für unser Empfinden zu eindimensional, eintönig. Den Weg in Thomas Tabak-Bar hat er nicht geschafft.

Aber er hat inzwischen einen liebevollen neuen Besitzer gefunden, der die ihm ganz eigenen Qualitäten zu würdigen weiß.